Die Geschichte dahinter
Ich bin Ronnie Berzins. Jahrgang 1981, schwäbischer Tüftler, Kraftsportler, neurodivers, glücklich verheiratet und mit fünf Kindern sehr reich beschenkt.
Frühe Anfänge
Schon seit ich laufen konnte, war kein Nagel und kein Stück Holz vor mir sicher. Später ging fast jeden Monat Stuttgart zum großen blauen C. Mit dem ersten Lötkolben und den ersten eigenen Schaltungen war es um mich geschehen, ich wollte mehr. Ich habe schon immer alles gerne erforscht, entdeckt, auch mal etwas kaputt gemacht und daraus gelernt, wenn das Zeug in Rauch aufgegangen ist, meistens jedenfalls :-).
Handwerk trifft Code
Schon während meiner Lehre zum Kälteanlagenbauer (heute Mechatroniker für Kältetechnik) hatte ich viele Berührungspunkte mit SPS und Steuerungen, da in meinem Ausbildungsbetrieb auch Schaltschränke gebaut und eigene Steuerungen programmiert wurden. So bin ich nicht nur immer tiefer in die Kälte- und Klimatechnik eingetaucht, sondern auch in die SPS- und später in die C++ Programmierung.
Auch später in anderen Firmen war ich durch meine Kenntnisse immer derjenige, der den Bereich Schaltschrankbau und MSR (Messen, Steuern, Regeln) übernommen hat. Dadurch war ich beruflich schon immer zweigleisig unterwegs: klassisches Handwerk auf der einen Seite, SPS, MSR und C++ auf der anderen.
Die Idee: Einfach, aber professionell
In Sachen TIA und LOGO war ich immer sehr gut, aber bei C++ bin ich oft an der reinen Syntax gescheitert. So habe ich die grafische Programmierung für mich entdeckt. Das Problem: Meistens waren das nur Spielereien, um ein paar LEDs zum Blinken zu bringen. Ich wollte irgendwann mein eigenes Blockly haben, bin aber bei der Umsetzung immer wieder an Syntax-Hürden gescheitert.
Ich hatte zwei große Träume: Eine grafische Programmierung auf wirklich hohem Niveau, die sauberen C++ Code ausgibt. Und einen Schaltplan-Editor, der alles kann, perfekte Pläne ausspuckt, aber in maximal 7 Minuten erklärbar ist.
Der Durchbruch mit KI
Erst mit dem Aufkommen von Künstlicher Intelligenz konnten diese Träume Wirklichkeit werden. Mitte 2025 habe ich gemeinsam mit der KI Gemini das Projekt Logickiste gestartet, das am 05.03.2026 online ging. Ich war selbst überrascht, wie viele Menschen meinen Traum von einem kostenlosen, einfachen Schaltplan-Editor und grafischer Programmierung teilten. Es kam unglaublich viel tolles Feedback und neue Ideen.
Warum LogikStrom auf Steam ist
Bei der Weiterentwicklung der Web-Version machten mir zwei Dinge einen Strich durch die Rechnung: Ein moderner Browser ist mittlerweile wie ein eigenes Betriebssystem, eine extrem abgesicherte Sandbox. Zugriffe auf die lokale Festplatte oder den USB-Port (um Code auf einen Microcontroller zu laden) sind ein absoluter Albtraum – Fort Knox ist ein Witz dagegen.
Also habe ich mit der KI Claude begonnen, das Ganze als eigenständige `.exe`-Datei für Windows zu bauen. Aber hier kam das nächste Problem: Wenn du dir heutzutage eine `.exe` aus dem Netz lädst, überhäuft dich Windows mit scharfen Warnungen, ob du diese „gefährliche“ Datei wirklich installieren willst. Das schreckt fast jeden ab.
Die Lösung? Steam. Dort gibt es bereits einen Markt für Anwendungssoftware. Es gibt keine aggressiven Windows-Warnungen, Steam prüft die Software zuverlässig auf Viren und Schädlinge und kümmert sich vollautomatisch um Updates im Hintergrund. So wurde aus dem Web-Projekt die eigenständige Profi-Software LogikStrom.
Schon um das Jahr 2000 herum, während meiner Lehre, dachte ich mir, wie toll es wäre, eine Schaltplan-Software zu haben, deren Kauf mich nicht arm macht und für die man kein 10-Stunden-Seminar braucht. Ich träumte davon, diese kleinen, tollen Microcontroller (damals Microchip PIC oder Atmel AVR) einfach an den Computer anzuschließen und selbst programmieren zu können – lange bevor USB allgegenwärtig und die Arduino IDE erfunden war.
Heute, 25 Jahre später, ist es dank KI endlich möglich. Willkommen bei LogikStrom.